Aktuelles und Berichte von Wettkämpfen des Demminer RV
Herzlichen Glückwunsch an Angelina Schmidt zum Gewinn der Silbermedaille bei den deutschen Meisterschaften,
sowie Melanie Gnewkow zu Platz 8
und Katja Betker zum 12. Platz
Silber durch Angelina Schmidt bei Deutscher Meisterschaft in Freiburg
Drei Sportlerinnen des Demminer Ringervereins nahmen an den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend und Aktive vom 05. bis 07. März im südbadischen Freiburg teil.
Melanie Gnewkow (35,0kg), Katja Betker (52,0 kg) und Angelina Schmidt (56,0 kg) haben die Demminer Farben von insgesamt acht gestarteten Sportlerinnen aus Mecklenburg/Vorpommern vertreten.
Erfreulich aus Demminer Sicht das Abschneiden unserer Starter, allen voran der Gewinn der Silbermedaille von Angelina Schmidt. Die seit einem halben Jahr an der Sportschule Frankfurt / Oder trainierende sorgte für eine faustdicke Überraschung. Bereits in der Auftaktveranstaltung am Freitag begann sie mit einem Sieg durch technische Überlegenheit mit 13:0 Punkten nach 2:55 Minuten über Peil vom Landesverband Sachsen. Am Sonnabendvormittag dann ein neuer Paukenschlag mit dem14:4 Punktsieg über Neumerkel (Werdau). Eine tolle Steigerung auch gegen Henke (Torgelow), obwohl dieser Kampf mit 5:1 Punkten verloren ging. Die Konstellation im Pool-Finale vor dem alles entscheidenden Kampf stand fest, nur ein Sieg über Lipfert ( ASV Mainz 88) brachte die Chance ins Finale einzuziehen, da diese Henke im Vorkampf besiegte. Die Demminerin wuchs in diesem Kampf über sich hinaus. Nach einem Rundengewinn gelang im zweiten Kampfabschnitt nach 3:09 Minuten ein Schultersieg, der den Finaleinzug am Sonntag bedeutete. Im großen Finale hatte sie keine geringere als die drittplatzierte der letzten Kadettinnen- EM, Nadine Weinauge ( Südbaden) zum Gegner. Im letzten Kampf dieser Meisterschaft musste Angelina den Erfahrungen der Älteren Tribut zollen und unterlag nach 2:34 Minuten mit 10:0 nach Punkten. Der Gewinn der Silbermedaille ist für die Demminerin einfach Spitze.
Katja Betker enttäuschte keineswegs. Sie lieferte in ihren beiden Kämpfen eine solide Leistung. Im ersten Kampf traf sie gleich auf die spätere Deutsche Meisterin Neuhauser (Bayern) und unterlag nach zwei Runden mit 5:1 Punkten. Auch gegen Schäuble (Südbaden) erlitt sie eine Niederlage durch technische Überlegenheit mit 15:4 Punkten. Der erzielte 12. Platz entspricht nicht den Vorstellungen, aber das Los hatte ihr gleich zwei schwere Brocken vor die Nase gesetzt.
Ähnlich erging es auch der dritten Starterin, der kleinen Melanie Gnewkow. In der untersten Gewichtsklasse bis 35,0 kg war auch ihr das Losglück nicht hold. Schon vom Gewicht gehandicapt (Normalgewicht 33 kg) verlor sie gegen die spätere Vizemeisterin Weinert ( Anger –Bayern) mit technischer Überlegenheit 14:2. Auch gegen Wendle ( Südbaden) gelang keine Steigerung und auch hier hatte die Hansestädterin das Nachsehen mit 9:2 Punkten. Mit einem Freilos aus der ersten Runde hatte sie noch die Möglichkeit um den siebten Rang zu kämpfen. Leider ging auch dieser Kampf (Mertens – Köln/Mülheim) verloren und es blieb am Ende ein unter den Erwartungen gebliebener 8. Platz