14. Internationaler Boddenpokal in Greifswald

 

Jährlich lädt der  Greifswalder Ringerverein in die Universitäts- und Hansestadt ein. Die vierzehnte Auflage dieses Turniers fand erneut eine hervorragende Besetzung mit Ringerinnen und Ringern aus Finnland, Litauen, Weißrussland, Polen, Schweden, Ukraine sowie weiteren 20 Vereinen aus den Landesverbänden Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg/ Vorpommern.  In den ausgetragenen Alters- und Gewichtsklassen wurde im männlichen Bereich im Griechisch-Römischen Ringkampf (Klassisch) und im weiblichen Bereich im Freien Ringkampf gerungen. Aus Kostengründen  nahm nur eine kleine Mannschaft des hansestädtischen Ringervereins , die aus neun Teilnehmern bestand, an diesem Turnier teil.

Am Ende des Wettkampftages  lieferten die Demminer  „Mattenfüchse“ ein erfolgreiches Wettkampfergebnis ab, errangen sie doch mit 2x Gold, 5xSilber und  2x Bronze einen sehr guten vierten Rang in der Vereinswertung hinter dem siegreichen  RSV Frankfurt/Oder  (26 Teilnehmer), dem  Greifswalder RV (22) und dem SAV Torgelow (20) noch vor den ausländischen Gästen.

 Alle eingesetzten Sportler kehrten mit einer Medaille in die Hansestadt zurück.

Die D- Jugendlichen ( Jahrgänge 1998 und 1999)  Peggy Liedtke (25,0kg), Rick Brauer (28,0kg), Julian Lewandowski (34,0 kg) und Artur Schmidt (42,0 kg) warteten mit guten kämpferischen Leistungen auf. Viermal musste Peggy  ihre Kräfte messen, dabei gelangen ihr  Siege über die beiden Torgelower  Zeterberg und Zimdahl und dem Greifswalder Baghelasargan. Erst im Finale fand sie in Lazar vom SV Warnemünde in der zweiten Runde ihren Bezwinger und erhielt die Silbermedaille. Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich Rick, der seinen Auftaktkampf gegen den Weißrussen Kononkow  durch eine technische Unzulänglichkeit verlor aber mit Schultersiegen über Tews (Greifswald) und Kenn (Torgelow ) wieder glänzte.

Ebenso erfolgreich mit einem weiteren Silberrang war Julian, der in seiner Vorrundengruppe mit einem erneuten Sieg über Uteß ( Greifswald) und  Schließer (Torgelow ) aufwartete. Den Pokal um den  besten Kämpfer vergab er mit seinem Finalkampf gegen den Berliner Fauth, den er auf Schultern verlor.

Die erste Goldmedaille erkämpfte sich Artur mit einem nie gefährdeten Sieg im Finale gegen Azizyen vom Greifswalder RV.

Bei den Kadetten startete  Martin Schulz in der Gewichtsklasse bis 76,0 kg.

Der 16- jährige Zeitlower bot eine solide Leistung, die aber in den Kämpfen gegen Weinhold ( KSV Pausa)  mit einer Punktniederlage und  Matz (Frankfurt/Oder) mit einer Schulterniederlage  endeten. Martin belegt durch die PN den dritten Platz  und erhielt Bronze,

Licht und Schatten bei den weiblichen Startern. Bis 37,0 kg erwischte Melanie Gnewkow einen optimalen Start. Mit ihren drei Schultersiegen über Turbanisch (RV Athen 1896 Cottbus), Liebing und Bölke (beide RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder) sicherte sich Melanie die Goldmedaille.

Steffi Blohm (46,0 kg) hatte nach der Waage ihre Silbermedaille schon sicher, da sich nur 2 Sportler in diesem Limit gegenüber standen. Der Finalkampf wurde dann auch zu einer einseitigen Sache für die Frankfurterin Schmidt, da Steffi nicht zu ihren wahren Leistungsvermögen fand und eine Niederlage quittieren musste. Anders das Auftreten von Sarah Knuth ( 63,0 kg) an diesem Tage. Auch wenn sie gegen Liepe (Greifswalder RV ) eine vermeidbare 2:1 Punktniederlage einsteckte fand sie mit dem Punktsieg über Seileng (RC Cottbus) wieder zu ihrer Linie. Einen beherzten Kampf lieferte sie sich mit Belovaite  (Litauen) den sie mit zwei technischen Rundengewinnen (4:2 und 6:0) sicherte. Den letzten Kampf  bestritt Sarah mit Bubelyte (Lit.) die die stärkere Physis hatte. In der Anfangsphase blockte die Demminerin gekonnt und lies keine Wertungen zu. Verpasste dann aber eine Aktion und verlor den Kampf durch einen Achselwurf. Der erzielte Bronzeplatz entsprach den gezeigten Leistungen.

Die erhoffte Goldmedaille verpasste Josefine Braun  bis 73,0kg. Nach langer Wettkampfpause und Trainingsrückstand unterlag sie in einem Finalkampf Tiepke vom 1. Luckenwalder Sportklub.