Drei Medaillen beim Vierländerturnier
Wie bereits angekündigt weilten die Demminer Ringerinnen am Wochenende in Berlin. Auch in diesem Jahr hatte das 5. Internationale Frauen- und Mädchenturnier mit 165 Teilnehmern eine starke Besetzung.
Mit Sportlerinnen aus Finnland , Schweden, Tschechien und Deutschland aus 51 Vereinen wurde erneut herzerfrischender Ringkampfsport geboten. Aus Deutschland waren die stärksten Landesverbände wie Hessen, Südbaden, Thüringen, Sachsen und Brandenburg mit ihren Vertretungen am Start.
In dieser illustren Runde schlugen sich die Demminer recht achtbar, sie konnten die Heimreise mit einer Silbermedaille, zwei Bronzemedaillen, einem sechsten und einem siebenten Platz antreten.
Besonders schwer hatte es bei diesem Wettkampf auf Grund der Ausschreibung Angelina Schmidt (65,0 kg), die mit knapp fünfzehn Jahren in der Altersklasse der Frauen startete. Konnte sie über die Finnin noch einen souveränen Punktsieg erzielen, gab es in den folgenden Kämpfen nichts zu holen. Im Kampf gegen Yvonne Englich ( 5. Platz bei der diesjährigen Frauen- EM/ Frankfurt/ Oder) war sie klar mit jeweils 6:0 Punkten unterlegen. Auch gegen der neun Jahre Älteren Anne Baldauf (Greifswald) unterlag sie entscheidend.
Bei den weiblichen Schülern musste mit Platz sechs Peggy Liedtke die Rückfahrt antreten, ein Sieg über Voigt (Eisenhüttenstadt ) reichte nicht, da sie die Kämpfe gegen Gielewitsch (Artern) , Drews (Tegel ) und der Finnin Uppmann nicht siegreich gestalten konnte.
Melanie Gnewkow (37,0kg) überzeugte nach langer Trainings- und Wettkampfpause mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Über Schneider gelang ein kurzzeitiger Schultersieg in nur 41 Sekunden. Nach einem Freilos ging es um den Einzug ins Finale. In diesem Kampf unterlag sie Knauf ( Ückerath/Hessen) in zwei Runden nach Punkten. Im Kampf um Platz drei steigerte sie sich noch einmal und besiegte Schröder (Jena).
Eine weitere Bronzemedaille gab es durch Steffi Blohm in der offenen Gewichtsklasse der weiblichen Schüler. Mit zwei Vorrundensiegen hatte sie es in der Hand bis ins Finale vorzudringen. Im Kampf gegen Hummelt (Frankfurt/ Oder) führte sie in der ersten Runde bereits mit 4: 0 Punkten , verlor dann aber die Übersicht und unterlag entscheidend. Den Kampf um die Bronzemedaille gewann die Demminerin dann in der zweiten Runde auf Schultern.
Einen erfolgreichen Wettkampf bestritt Katja Betker in der weiblichen Jugend. In einem „ Nordischen Turnier“ hatte sie vier Kämpfe zu absolvieren. Mit drei Siegen, darunter einen Schultersieg über Neumann ( Cottbus) hatte sie sich eine gute Ausgangsposition um den Turniersieg geschaffen. Verheißungsvoll begann der Finalkampf gegen ihre Gegnerin aus Südbaden. Als Katja dann zweimal ausgekontert wurde verlor sie wieder einmal ihre Linie und gab die erste Runde mit 6:5 Punkten ab. In der zweiten Runde ein ähnliches Bild, bis kurz vor Rundenschluss führte Katja mit einer 1- Wertung, die durch ihre Gegnerin am Ende zum 1:1 egalisiert wurde, so blieb es bei der Silbermedaille bei diesem stark besetzten Turnier.