4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze für Demminer Ringer bei den Berliner Meisterschaften
Am vergangenen Wochenende richtete die Ringerabteilung des VfL Tegel 1891 e.V. die offenen Berliner Meisterschaften aus. Der Demminer Ringerverein war an beiden Tagen mit insgesamt 12 Sportlern vertreten.
Am Sonnabend starteten Angelina Schmidt, Katja Betker und Melanie Gnewkow in der weiblichen Jugend (Jahrgänge 1993-97) als einzige im freien Stil.
Angelina (60 kg) gewann alle drei Kämpfe auf Schulter und wurde so verdient Erste.
Melanie hatte in Lena Pillat (Warnemünde) leider nur eine Gegnerin. Souverän gewann sie gegen die noch unerfahrene Rostockerin bereits in der 1. Runde.
Bei Katja wechselten sich Licht und Schatten ab. Gegen Nicole Schönemann aus Frankfurt/O. gewann sie die 1. Runde klar mit 5:1. Wie schon des Öfteren kam dann leider der Bruch und sie verlor unnötigerweise. Die Favoritin Franziska Berger (Luftfahrt Berlin) ließ Katja an diesem Tag keine Chance. Allerdings muss Katja noch lernen, sich auch bei Niederlagen sportlich zu verhalten. Um Wiedergutmachung bemüht, gelang ihr im letzten Kampf ein klarer Punktsieg und die Bronzemedaille war der verdiente Lohn.
Der 16 -jährige Martin Schulz ging angeschlagen in dieses Turnier und wurde in der A-Jugend Vierter. Er verlor alle drei Kämpfe und kam nur im letzten Kampf annähernd an sein Leistungsvermögen.
In der C-Jugend (1998-99) starteten Artur Schmidt und Rick Brauer für die Demminer und wussten teilweise zu gefallen.
Artur gewann seinen ersten Kampf, verletzte sich aber mit dem Schlussgong und konnte leider nicht weiterkämpfen. So blieb nur der 4. Rang.
Rick gewann seine Poolkämpfe jeweils nach Punkten. Im Finale wartete mit Friedrich Schröder (Luftfahrt Berlin) ein alter Bekannter. Auch diesmal hatte er keine Chance. Rick fand nie in den Kampf und unterlag auf Schultern.
Wie die drei Jungs zuvor starteten auch am Sonntag alle Demminer im griechisch-römischen Stil, der keine Angriffe unter der Gürtellinie erlaubt. Die sechs Jungs, die alle in der D-Jugend (2000-2001) starteten, fuhren mit unterschiedlichen Ergebnissen wieder nach Haus.
Während Joshua Dean (31 kg) zu keiner Zeit eine Einstellung fand und Letzter wurde, gewann Tim Schröder (34 kg) alle Kämpfe in hervorragender Manier. Tim ist „erst“ ein Jahr dabei, bezwang aber im Finale den zweimaligen Berliner Meister Jonas Raetz (Preußen Berlin) auf „Tusch“ und ließ dabei keine Wertung seines Gegners zu.
Ebenfalls Gold holte Sten Brauer in der 25 kg Klasse. Er gewann gegen Marvin Jachner (Frankfurt/O.), Bennet Schloder (Luftfahrt) und seinen Vereinskameraden Steven Wohlan.
Da Steven ebenfalls gegen Jachner gewann, ging auch Bronze an die Demminer.
Lennard Wollenburg (38 kg) gewann drei Kämpfe und wurde Zweiter. Er machte aber auch in seinen gewonnenen Kämpfen zu viele Fehler. Im Finale wurde dies von Mick Schrauber (VfL Tegel) gnadenlos bestraft.
Tim Kellermann (34 kg) fiel in seinen ersten zwei Kämpfen in alte Muster zurück und verschenkte so den Finaleinzug. Im letzten Poolkampf sicherte er sich durch eine Steigerung das Recht um Platz 5 zu kämpfen. Mit einem Kopfhüftschwung gewann er diesen Kampf gegen Abdullah Tabu vom Türkischen Kampfsportverein und konnte sich so einen versöhnlichen Abschluss erkämpfen.