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Historie Einblicke in die Vereinsgeschichte

ChronikLogo Demminer Ringerverein 1954 e.V.

Demminer Ringerverein 1954 e.V.
Mecklenburg Vorpommern

 

Umgeben von den drei Flüssen Peene, Tollense und Trebel ist die Kleinstadt Demmin mit ihren ca.12000 Einwohnern (siehe auch Hansestadt Demmin) die Kreisstadt des nach ihr benannten Landkreises.

Seit Jahrzehnten hat das Ringen in dieser Gegend seine Heimstätte. In Demmin begann man mit dem Ringen im Jahre 1954, nachdem im Jahre 1953 die Sportvereinigung Dynamo gegründet wurde. Die neu geschaffene Sportgemeinschaft Dynamo Demmin übernahm von der damaligen Sektion Ringen der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Aufbau Loitz 24 Ringer, die dann das Rückgrat dieser neuen Sektion bildeten.

Die Demminer Ringer mit ihren Außenstützpunkten in Kletzin, Vorbein, Triebsees, später in Sassen, Görmin, Medrow und Beggerow, alles Gemeinden im Kreis Demmin, hatten eine kontinuierliche Entwicklung vor sich. Einen hervorragenden Anteil hatte dabei der damalige hauptamtliche Trainer und Koordinator Ernst Sneikus, der 1965 auf Grund seiner langjährigen und erfolgreichen Arbeit im Ringen als "Verdienter Meister des Sports" geehrt wurde. Ziel der Sportgemeinschaft Demmin war es, Sportler zu entwickeln, die den Weg in die Leistungszentren des Ringens schafften.

Bereits im September 1961 wurde der spätere Europameister des Jahres 1966 im Klassischen Ringkampf, Klaus Pohl zum Leistungsschwerpunkt nach Luckenwalde delegiert. Aus dieser Generation stammen auch solche Sportler wie Dieter (Recke) Heuer (Silber bei der EM 1974 in Madrid), Gerhard Holtz (langjähriger KJS-Trainer), Harry Müller und Diethard Markowski, die ebenfalls den Weg nach Luckenwalde fanden und eine erfolgreiche Leistungsentwicklung vollzogen. Den eingeschlagenen Weg zum erfolgreichen Spitzensportler setzten solche Sportler wie Gerald Brauer (Bronze bei der EM 1974 in Hvar),Hans-Dieter Brüchert (Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal), Dietmar Hinz (Bronze bei der EM 1978 in Oslo), Jörn Levermann, die Gebrüder Schröder, Armin Weier und viele andere fort.

Zeitungsartikel vom 18-01-1964Mit der Herausbildung der Trainingszentren (TZ) wurde immer mehr Augenmerk auf den Kindersport gelegt (Kaderschmiede für die KJS) und dabei die Jugend-, Junioren- und Erwachsenenarbeit vernachlässigt, was sich in den 80-iger Jahren rächte. In den Jahren von 1964 bis 1980 hatten die Demminer über zwanzig Sportler an die Fördereinrichtung in Luckenwalde delegiert. Dazu zählten solche Sportler wie Eckhard Gutsch, Hartmut Teschner, Wolfgang Krüger, Heinrich Steinmeyer, Hans-Joachim Schmiege, Frank Lemke, Mathias Röse und Jürgen Schwenk. Der "Zwang" der Kaderpyramide im Trainingszentrum und die Absicherung des Altersklassentrainings ließ mehr und mehr die allgemeine Sektionsarbeit verkümmern. Dadurch kam es zu drastischen Rückläufen bei den Mitgliedern. "Breite" war nur noch bei den Kreis- und Bezirksspartakiaden gefragt und hier dominierten die Demminer in allen Belangen.Mit dem Ausscheiden des hauptamtlichen Trainers und dem späteren Wegfall der Planstelle konnten die geforderten Aufgaben nicht mehr bewältigt werden. Von den Übungsleitern, die aus den bewaffneten Organen kamen, wurde nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht. Mit der Wende im Jahre 1989 wurde das Kapitel des Demminer Ringkampfsports geschlossen. Die Sektion Ringen bei der SG Dynamo Demmin beendete ihre Arbeit. 

Fünf Jahre danach (1994) begannen die Sportfreunde Hartmut Meletzki und Peter Weidemann, der schon als Zwölfjähriger seit April 1959 der damaligen Sektion angehörte, mit dem Wiederaufbau einer Ringergruppe. Diese schloss sich dem damaligen Kraft- und Spielsportverein (KSV) an. Mit zwölf Kindern und Jugendlichen, sowie drei Erwachsenen begann die Arbeit mit Unterstützung des Ringerverbandes Mecklenburg/Vorpommern und der Hansestadt Demmin. Mit den ersten Wettkampfeinsätzen 1994, begann wieder ein erfolgreicher Aufbau der Sportart Ringen in der Hansestadt und im Landkreis Demmin. Bereits 1995 gelangen Medaillengewinne bei den Landesmeisterschaften der Jugend. Die durchgeführten Schulmeisterschaften brachten einen Zuwachs an neuen Sportlern. Ein herber Verlust für die junge Abteilung war der Austritt aller Jugendlichen nach den Landesmeisterschaften. Das Jahr 1996 brachte bereits Gold-Silber- und Bronzemedaillen bei den Meisterschaften des Landes und bei Turnieren auf Bundesebene. Erstmals machten auch die Mädchen auf sich aufmerksam. DieSportlerinnen Anita Meletzki und Anne Baldauf errangen die ersten Erfolge. Zu Beginn des Jahres 1997 gab es gleich ein Erfolg für die Mädchen. Bei der ersten Teilnahme an den Norddeutschen Meisterschaften in Oldenburg errangen sie mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen einen überraschenden Erfolg. Der Vergleich im Bundesmaßstab brachte deutliche Erfolge in Leipzig-Grünau, Greifswald und Altenburg.

Anne und Mannschaft im Jahr 1996Bei den Jungen sorgten Mark Falkenberg und Eric Wilken auf Landesebene für die besten Resultate. Das Jahr 2000 Jahr war kein goldenes Jahr. Trotz Landesmeistertitel im männlichen Bereich und Siegen bei den Norddeutschen Meisterschaften im weiblichen Bereich fehlte der absolute Knalleffekt. War man nach fünf Jahren schon verwöhnt? 2001 wurde die Ringerabteilung des KSV immer mehr zu einem ernsten Gegner in Mecklenburg/Vorpommern. Neben dem männlichen wurde auch der weibliche Bereich weiter ausgebaut. Mit Turnierteilnahmen in ganz Deutschland sollten Sportlerinnen an das nationale Niveau herangeführt werden.In Norddeutschland fingen die Demminer Mädel an, die Nummer "Eins" zu werden. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Wilhelmshaven durch Anne Baldauf und dem Gewinn der Goldmedaille bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften als Mitglied des erfolgreichen PSV Rostock durch Marc Falkenberg hatte der Verein eine starke Ausstrahlungskraft. Das Jahr 2002 brachte mit dem Gewinn von zwei Deutschen Vizemeistertiteln im männlichen Bereich durch Mark Falkenberg und im weiblichen Bereich durch Anne Baldauf, den größten sportlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte. Eine gleichrangige Entwicklung des "Mädchenringen" und der männlichen Schüler und Jugendlichen war die Leitlinie des damaligen Vorstandes, die bis heute erhalten geblieben ist.

Die Geschwister Anne und Kathrin mit ihrem Trainer Zum Beginn des Jahres 2004 war der Gesamtverein mit großen wirtschaftlichen Problemen behaftet. Die sportlichen Leistungen jedoch stimmten. Erneut trumpften die Demminer bei den Landesmeisterschaften und Norddeutschen Meisterschaften auf. Bei den Deutschen Meisterschaften blieben Top-Platzierungen aus. Der Verein veranstaltete das erste Pokalturnier der Hansestadt Demmin. Eine gravierende Veränderung gab es im Vereinsgeschehen. Die Abteilung Ringen trat geschlossen aus dem KSV aus und gründete mit dem "Demminer Ringerverein 1954 e.V." einen eigenen Verein.

Der bisher beschrittene Weg der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen wurde und wird bis heute beibehalten. Sieben Landesmeister und vier Norddeutsche Meister zeigen die stabile Entwicklung des neuen (alten) Vereins. Durch die Hansestadt wurden neben der kostenlosen Nutzung der Sporthalle weitere Räume zum Training zur Verfügung gestellt. Im Jahresverlauf wurden besonders das 10- jährige Bestehen nach Wiederbeginn und das 50- jährige Jubiläum "Ringkampfsport in Demmin" gewürdigt. Mit Beginn des neuen Jahres 2005 zogen die Sportler erneut ihre Kreise. Die Kleinsten trumpften bei den Regionalmeisterschaften Vorpommerns auf und die Mädchen wurden erneut "Bestes Team" bei den Norddeutschen Meisterschaften. Bei den 14 und 15-jährigen Jungen sicherte sich Alexander Sternberg die Deutsche Vizemeisterschaft. Die Ergebnisse der Ringer und ihr Auftreten sprechen für sich. Erstmals wurden "Fördernde Mitglieder" aufgenommen und heimische Firmen und Einrichtungen (siehe Sponsoren) unterstützten die Vereinsarbeit. Neue Wege ging man auch in der Mitgliederwerbung. Es wurde für alle Interessenten ein "Mutter-Kind-Nachmittag" angeboten, in der allgemeiner Sport altersgerecht gemeinsam durchgeführt wurde und wird. Gleichfalls begann das Training mit einer Kindergartengruppe. Auf Sponsorentreffs und Veranstaltungen der Hansestadt mit allen Vereinen kam es zu einem regen Gedankenaustausch. International sind die Demminer in Polen, Dänemark und Österreich erfolgreich.

Das Jahr 2006 brachte sehr gute Ergebnisse. Von den Regionalmeisterschaften bei den Kleinsten, bis zu den Landes- und Norddeutschen Meisterschaften bei der weiblichen Jugend. Mit 11 Titelgewinnen zeigten sie eine gute Vorbereitung. Mit einem vierten und zwei fünften Plätzen bei den Deutschen Meisterschaften im weiblichen Bereich konnte man erneut die Zugehörigkeit zur Spitze unterstreichen.

Das Jahr 2007 brachte für den Verein bei der Deutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend für Josefine Braun die erste Bronzemedaille. Bei den Landesmeisterschaften, den Norddeutschen und den Mitteldeutschen Meisterschaften konnten Demminer Ringer und Ringerinnen immer wieder Medaillen erkämpfen. Erstmals kletterte die Mitgliederzahl über 50, davon allein 33 Kinder bis 12 Jahre. Drei Eltern wurden als Übungsleiter gewonnen und besuchten erfolgreich den Grundkurs. Der Vereinsvorsitzende Peter Weidemann wurde zum Ehrenmitglied des Ringerverbandes Mecklenburg/Vorpommern ernannt. Immer wieder versuchten die Verantwortlichen des Vereins, so auch 2008, die entstandenen Lücken durch den Weggang langjähriger aktiver Mitglieder und Leistungsträger, zu schließen. Landesmeisterschaften finden nur noch im D-Jugendbereich statt, alle anderen werden bei den offenen Meisterschaften in Berlin ausgerungen. Unserer Ansicht nach ein Rückschritt bei der Entwicklung des Kinder- und Jugendsports. Erfreulich der 6. Platz des C-Jugendlichen Martin Schulz (85.0 kg) bei den Deutschen Meisterschaften, sowie der erneute Bronzerang durch Josefine Braun. Die Plätze 6,10 und 12 durch Angelina Schmidt, Katja Betker und Sarah Knuth bei der DM sollten Mut für neue Aufgaben machen. Das Mädchenteam wurde erneut "Bester Verein" der Gruppe Nord. 3x Gold und 2x Silber konnten sie wieder in die Hansestadt holen. Beim "Großen Preis von Deutschland" erkämpfte Josefine Braun einen sehr guten 6. Platz.

Mannschaftsfoto aus dem Jahr 2009

Zu Beginn des Jahres 2009 hatte der Verein 66 Mitglieder. Davon 39 männliche und 27 weibliche. 31 Sportler waren im wettkampffähigen Alter. Recht erfolgreich begann das Sportjahr 2009 für Josefine Braun. Sie wurde vom Kreissportbund und vom Landkreis als beste Sportlerin 2008 ausgezeichnet. Der Verein nahm mit 14 Ringern und Ringerinnen an den offenen Berliner Meisterschaften teil. Dabei wurden 10 Medaillen gewonnen - 3 davon in Gold. Der erstmals im Jahr 2008 gestartete vereinsinterne Wettbewerb "Sportler des Jahres" sah Rick Brauer vorn. Die Demminer Mädchen erkämpften 3 norddeutsche Titel und eine Silbermedaille. Mit diesem Ergebnis wurden sie erneut bester Verein Norddeutschlands. Ihre Visitenkarte gaben die Sportler auch in Cottbus erfolgreich ab.

Alex bei den Deutschen MeisterschaftenDie Deutschen Meisterschaften bei den Frauen und der weiblichen Jugend brachten keine Medaillen. Mit Platz 6 durch Melanie Gnewkow wurde das beste Ergebnis erreicht. 19 Vereine und 128 Teilnehmer traten beim 6. Demminer Hansepokal an und bescherten dem Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord. Hinter dem RSV Hansa Frankfurt/O. belegten die Gastgeber den 2.Platz in der Mannschaftswertung. Beim Warnemünder Traditionsturnier erzielten die Demminer den 3.Platz. Bei den Landesmeisterschaften der Jugend D und E in Demmin erkämpften die Ringkampfsportlerinnen vier Titel und wurden das erfolgreichste Team. Beim internationalen Turnier in Stargard (Polen) gab es u. a. durch Patrick Fritz erste Plätze. Überraschend Gold holte sich Steffi Blohm im sächsischen Werdau beim Sparkassenpokal. Neu aus der Taufe wurde der internationale Ostseepokal in Rostock gehoben. Auch hier nahmen die Demminer erfolgreich teil. Über 450 Teilnehmer aus 10 Nationen trafen sich beim internationalen Brandenburg-Cup in Frankfurt/O.. Hier konnte überraschend Sten Brauer die Goldmedaille gewinnen. Die Mädchen steuerten 2 Silbermedaillen bei. Beim 4. Skoda-Cup in Demmin konnten die Gastgeber mit nur einem Sieg beim 6-er Mannschaftsturnier nicht überzeugen. Beim Pokalturnier in Hamburg holten die Demminer eine Gold- und zwei Silbermedaillen. Beim Nikolausturnier in Luckenwalde gab es viermal Silber bei den D- Jugendlichen. Der Nachwuchs war beim Weihnachtsturnier in Torgelow erfolgreich am Start. Sie landeten auf dem 2. Platz in der Gesamtwertung. Neben den Wettkämpfen gab es viele andere Aktivitäten, so u. a. ein Sommerlager im tschechischen Zelezna Ruda. 2010 verzeichnete unser Verein einen Rückgang von 10 Mitgliedern. In der vereinsinternen Wahl zum Sportler des Jahres 2009 belegte Peggy Liedtke den ersten Platz. Optimal begann das Wettkampfjahr 2010 für den Demminer Ringerverein. Erfolgreich kehrten die Hansestädter Mattenfüchse von den offenen Berliner Meisterschaften zurück. Sie erkämpften 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze. Tim Schröder erkämpfte sich seinen ersten Meistertitel. Ebenfalls vier goldene Medaillen erzielte der Demminer Nachwuchs beim Turnier im dänischen Århus. Mit den dazu gewonnenen 2 Silbermedaillen wurden sie als bester Verein in der D-Jugend geehrt. Bei 175 Teilnehmern aus 5 Ländern gelang damit eine beachtliche Leistung.

Silbermedaillengewinnerin Angelina Schmidt mit ihrem Trainer Peter WeidemannDie deutschen Meisterschaften 2010 der weiblichen Jugend brachten für den kleinen Verein ein erneutes Achtungszeichen. Angelina Schmidt gewann Silber in der Gewichtsklasse bis 56 kg. Angelina trainiert gemeinsam mit Katja Betker im Leistungsstützpunkt Frankfurt/O.. Katja wurde 12. und Melanie Gnewkow belegte den 8. Platz, wobei beide keineswegs enttäuschten. Einen Wermutstropfen gab es beim 17. Petermännchenpokal in Schwerin. Mit dem Gewinn von zwei Silber- und vier Bronzemedaillen gelang diesmal keine Siegleistung. Der 7. Hansepokal der Stadt Demmin in den Jugendklassen hatte ein erlesenes Feld von 138 Ringern und Ringerinnen. Überragend war hier die Leistung des RSV Hansa Frankfurt/O.. In der Gesamtwertung erreichte die Heimmannschaft den 3. Platz. Allerdings wurde mit nur zwei Goldmedaillen die Zielstellung nicht erfüllt. In der Lindenstadt Lübtheen gab es für Tim Schröder und Dennis Behrendt Gold. Am gleichen Tag erkämpften die Mädchen drei Medaillen beim 4-Länder-Turnier in Berlin. In der vom Kreissportbund und Landkreis durchgeführten Ehrung der "Sportler des Jahres" wurden die Mädchen (Josefine Braun, Angelina Schmidt, Melanie Gnewkow und Katja Betker) als beste Mannschaft Norddeutschland geehrt. 


Ligendatenbank
Ringer-Ligendatenbank

Vereinslied:
Ein Demminer nicht verliert

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